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Rosen im AltertumSpezialisierte Wissenschafter, die sich mit der Flora der Vergangenheit befassen, glauben, dass es schon vor über 20 Millionen Jahren Rosen auf der Erde gegeben hat. Definitiv konnte das jedoch noch nicht bewiesen werden.Man nimmt an, dass etwa 2700 Jahre v.Chr. in China die ersten Rosen als Zierpflanzen in den Gärten gehalten wurden. 700 Jahre v.Chr. berichtete der chinesische Philosoph Konfuzius von «grossen Rosengärten in den kaiserlichen Parks von Peking». Die Rose stand damals aber noch nicht hoch in der Gunst der Menschen. Zur Zeit von Christi Geburt wurden Rosen von Chinesen veredelt. Später, Ende des 18. Jahrhunderts werden die Nachkommen der «Rosa chinensis» die Basis der europäischen Rosenzüchtung bilden: 1812 kannte man schon 250 Rosensorten, um1830 waren es bereits 2500 Sorten. Die alten Perser kannten bereits Rezepte zur Herstellung von Rosenöl. In Griechenland findet sich die älteste bildliche Darstellung einer Rose: Im Palast von Knosos ist auf einem 3500 Jahre alten Fresko ein Wildrosenbusch zu sehen. Im alten Rom wurde die Rose zu einem fragwürdigen Symbol für Ausschweifung und Auswüchse: Kaiser Nero gab immense Summen dafür aus, die Räume und Wege seines Palastes bei den Gelagen und Festen dicht mit Rosenblättern bestreuen zu lassen. |
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Rosen in Kunst, Musik, LiteraturDas eine so einmalige Blüte auch die Maler, Dichter und Komponisten inspirierte ist keine Überraschung. Das altdeutsche Lied «Sah ein Knab ein Röslein stehn» oder der einstige US-Hit «Yellow Rose of Texas» stehen als Beispiele dafür. |
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Rosengärten in der SchweizAls Rosarien bezeichnet man ein Garten oder Park, in dem eine vielfältige Auswahl von Rosen zu bewundern sind. Diese Rosengärten tragen dazu bei, Sorten zu erhalten. Sie können die Basis für eine Weiterzüchtung bilden. In der Schweiz können folgende Rosarien erwähnt werden:Rosengarten Dottikon-Rothenbüel Das Rosarium der Rosenschule Huber. Viele alte Rosensorten sind hier noch zu sehen. Rosengarten Gelfingen, Luzern Dieses kleine, aber feine Rosarium gehört zum Schloss Heidegg. Eine sehr schöne Anlage im barocken Stil. Rosengarten «Parc de la Grange», Genf Hier finden auch internationale Veranstaltungen und Wettbewerbe im Zusammenhang mit Rosen statt. Rosengarten Rapperswil Besonders verdankenswert in dieser vom Rosenguru Dietrich Woessner konzipierten Anlage: Spezielle Ausstattung als Blindenrosengarten. |
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Die berühmteste Rose der Welt: «Gloria Dei»Neu entwickelte Beetrosen begannen in den 40er-Jahren die Edelrosen zu verdrängen. Diese wüchsigen Pflanzen bedingten weniger Pflege- und Spritzmassnahmen. 1945 gelang Francis Meilland aber eine sensationelle Kreuzung: Mit der Rose «Madame A. Meilland» schuf er eine Pflanze, die sehr gut wuchs, resistente Eigenschaften aufwies und ein sehr schönes Blütenbild aufwiesen. Damit begann die Wiederauferstehung der Edelrose. Die Weiterentwicklung zur «Gloria Dei» brachte einen beispiellosen Siegeszug: Man nimmt an, dass über 100 Millionen dieser Rosenstöcke vermehrt wurde: die meistgepflanzte Gartenrose, die es je gab! |
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